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seufzte die kleine Gänseblume, „das ist ja schrecklich: nun ist es mit ihnen aus!" Dann cjittn das Mädchen mit den Tulpen fort. Das Gänseblümchen war froh darüber, daß es draußen im Grase stand und eine kleine Blume war; es suhlte sich glücklich, und als die Sonne unterging, faltete es seine Blätter, schlief ein und träumte die ganze stacht von dem kleinen Vogel.
Am nächsten Morgen, als die Blume wieder er wachte, erkannte üg, des Vogels Stimme: aber es klang tra"vig, was er sang. Ja, die arme Lerche hatte guten Grund dazu; sie war gefangen und saß in einem Käfige, dicht bei dem offenen Fenster.
Die kleine Gänseblume wünschte gar sehr zu helfen. Aber wie sollte sie das anfangen? Ach, sie konnte nur an den gefangenen Vogel denken; für ihn etwas zn thun, war ihr nicht möglich.
In derselben Zeit kamen zwei kleine Knaben aus dem Garten; der eine von ihnen trug ein Messer in den Händen, groß und scharf, wie das, welches das Mädchen hatte, um die Tulpen abzuschneiden. Sie gingen auf die kleine Gänseblume zu, die nicht be greifen konnte, was sie wollten.
„Hier können wir ein herrliches Rasenstück für die Lerche ausschneiden!" sagte der eine Knabe und begann dann, um die Gänseblume herum ein Viereck zu schneiden. Die Knaben brachten das Rasenstück mit der Gänseblume iu den Käfig zu der gefangenen Lerche.
Der arme Vogel klagte laut über seine verlorene Freiheit und schlug mit den Flügeln gegen den Eisendraht "'.x Käfige; die kleine Gänseblume aber konnte

