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denn es war noch so weiß wie Schnee, so roth wie Blut und so schwarz wie Ebenholz. Da geschah es, daß ein Königssohn jagend in den Wald gerieth und zu dem Zwergen- haus kam, wo er um ein Nachtlager bat.
Der Prinz sah auf dem Berg den Sarg und Sneewittchen darin, und las, was mit goldenen Buchstaben darauf geschrieben war. Da sprach er zu den Zwergen: „Laßt mir den Sarg, ich will Euch geben, was Ihr dafür haben wollt." Aber die Zwerge antworteten: „Wir geben ihn nicht um alles Gold in der Welt." Da sprach er: „So schenkt mir ihn, denn ich kann nicht leben ohne Sneewittchen zu sehen, ich will es ehren und hochhalten, wie mein Liebstes." Wie er so sprach, empfanden die guten Zwerglein Mitleid mit ihm und gaben ihm den Sarg. Der Königssohn ließ denselben nun von seinen Dienern auf den Schultern forttragen.
Da geschah es, daß sie über einen Strauch stolperten, und durch die heftige Erschütterung fuhr das giftige Apfelstück, welches

