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rück, faltete schmerzvoll ihre Hände über der kummervollen Brust, und betete leise: „Oh, mein Gott, nimm du dich seiner an, erziehe du dies Herz zum Guten, und leite es, wenn auch durch Leiden, durch Angst und Sorge und Grämen zur Besserung!" Dann weinte sie still, während Ferdinand, der ihre Thränen nicht bemerkte, mit Ungestüni das Zimmer verließ, um seinen Freund Bob, den Sohn des Gärtners, aufzusuchen, ihm sein Glück zu verkündigen und mit beredten Worten die Herrlichkeiten zu schildern, die er nun bald in vollen Zügen aus dem Becher der Freude trinken sollte.
Bob saß am Weiher im Parke und angelte, als Ferdinand, aufgeregt und erhitzt, zu ihm trat und ihm von weitem schon zurief: „Freue dich, Bob! Nächste Woche geht's nach London, alter Junge! das soll ein Leben werden dort, so schön und lustig, wie ich's noch kaum geträumt habe! Ich bin Fähndrich in Seymours Regimente, Bob!"
„Und darüber soll ich mich freuen?" fragte Bob ganz kaltblütig, und zog einen Fisch aus dem Wasser, der eben angebissen hatte. „Freuen soll ich mich? Und du freuest dich wohl selber, du alberner Junge?"
„Gewiß, Bob! Denke doch nur, daß ich nach London komme, und zwar als Offizier, mit dem Säbel an der Seite, mit Uniform und Federhut. Kannst du dir denn was Schöneres und Besseres denken?"
„Kann's, mein Junge!" entgegnete Bob mit gewohnter Kaltblütigkeit, und hakte den Fisch von der Angel. Dann setzte er sich bequem auf dem Rasen zurecht, blickte seinen jungen Freund halb spöttisch, halb mitleidig an, legte die Angel auf die Seite, und sprach gemächlich weiter: „Siehst du, Ferdinand, du bist und bleibst eben ein Narr, wie du von jeher einer gewesen bist. Du träumest von weiter nichts, als lauter Lust und Herrlichkeit in London, und das Ende vom Liede wird sein, daß du weiter nichts, als Aerger und Berdruß findest, und dich über kurz oder lang zu uns.

