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langte, den Polizei-Lieutenant. „Ich wüßte nicht, was Sie veranlassen könnte, uns —"
„Sie so unangenehm zu stören? Nun, das ist bald gesagt — Einer von Ihnen hat des Königs Majestät un- ehrerbietig gelästert, und es ist hiervon des Herrn Polizeiministers Excellenz Anzeige gemacht worden. Herr West- m ore, Sie sind der Beschuldigte, und werden die Güte haben, mir zu folgen, um sich, wenn Sie können, zu rechtfertigen. Ohne Umstände, mein Herr! In der That, es würde"uttr leid thun, wenn Sie mich zwängen, Gewalt anzuwenden. Sie, meine Herren," — wandte er sich an die übrigen Offiziere — „mögen ruhig verweilen. Mit Ihnen habe ich nichts zu schaffen, und bedaure nur, daß meine Pflicht mich zwang, Ihren vertraulichen Kreis eines seiner Mitglieder zu berauben."
Armand Plessis warf einen mitleidigen Blick auf den bestürzten Ferdinand und flüsterte ihm leise in's Ohr, indem er mit den Achseln zuckte: „Armer Freund, es bleibt dir nichts übrig, als diesem Schurken zu folgen! Habe ich dir nicht gesagt, daß in Paris nicht nur die Wände, sondern auch die Blätter auf den Bäumen Ohren haben? -Fasse dich und vertraue auf deine Freunde — ich denke, es soll nicht allzuschwer halten, dir deine Freiheit wieder zu verschaffen."
„Aber beim Himmel," rief Ferdinand aus, „dies ist ein nichtswürdiger, schändlicher Verrath und bestätigt nur zn sehr, was ich behauptet habe! Was soll man von einem Manne denken, wo man nicht einmal unter Freunden und Kameraden eine vertrauliche Meinung äußern kann, ohne behorcht nnd verrathen zu werden? Wahrlich, wenn ich die Ohren kennte, die uns belauschten, sie würden ihre Dienst- fertigkeit zu bereuen haben!"
„Ich bitte dich, sprich jetzt nicht mehr, sondern folge diesem Manne!" sagte Armand seinem Freunde leise wieder in's Ohr. „Fort, fort, oder du verwickelst dich immer

