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und entschlossen. Sein eigener Diener erhielt auf der Stelle Befehl, mit dem schnellsten Rosse aus dem Stalle des Kommandanten den Soldaten nachzueilen, um ihnen augenblickliche Rückkehr anzubefehlen, und er selbst sammelte den kleinen Nest der Grenadiere um sich, in der Absicht, einstweilen wenigstens dem völligen Ausbruche der vermutheten Verschwörung vorzubeugen. Der Aufseher, zufrieden mit den getroffenen Maßregeln, eilte aus seinen Posten zurück.
Noch deutete nichts, als die bereits erwähnten Anzeichen, darauf hin, daß irgend ein wichtiges Unternehmen der Gefangenen im Werke sei. Sie waren noch ruhig bei ihrer Arbeit, und mit klopfendem Herzen zählte der Aufseher die Minuten, welche bis zum Eintreffen der Abtheilung Soldaten, noch verstreichen mußten. Die Gefangenen zögerten noch immer, obgleich ungeduldige Blicke von allen Seit n zu George hinüberflogen, welcher der Verabredung gemäß das Zeichen zum Ausbruch der Empörung geben mußte. George beeilte sich indeß nicht — sei es, daß er im Hafen noch kein für seine Zwecke passendes Fahrzeug entdeckt hatte, sei es, daß er wünschte, die Entfernung der Soldaten von der Stadt erst noch ein wenig größer werden zu lassen, um, falls es zu einem ernstlichen Widerstände von Seiten der Aufseher kommen sollte, über die Gefahr, auch die Soldaten noch in den Kampf zu ziehen, ganz beruhigt zu sein. Endlich schien ihm aber doch der Augenblick des Handelns gekommen. Er richtete sich hoch auf, warf einen flammenden Blick auf seine Kameraden und rief, seinen Spaten weit von sich schleudernd: „Jetzt ist's Zeit, Jungen! Hurrah, drauf und dran!"
EinwildesJauchzenderGefangenenbeantwortetedieseu Zuruf. Die Werkzeuge, mit denen sie arbeiteten, flogen zur Seite, und in einem Nu klirrten die durchfeilten und nun leicht zu zerbrechenden Fesseln am Boden. Bestürzt standen die Aufseher da, und sahen unthätig diesem Schauspiele zu.

