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des Kaisers waren, gemustert. Diesen aber fiel der Fischer Sa- ramba, den sich Stanley als Führer mitgenommen hatte, wegen des Schmuzes, der ihn zierte, auf, und sie verhehlten ihre An­sichten über den gräßlichen Menschen durchaus nicht, so daß die Wangwana sich entschlossen, den Kerl zu reinigen und sauber an­zuziehen. Saramba aber konnte sich nicht genug über das Ver­hältniß zwischen Mtesa und Stanley wundern und glaubte, beide Männer seien langjährige Freunde, eine Meinung, in der er von den Wangwana bestärkt wurde.

Um die neunte Stunde kam ein Bote, um Stanley zur Audienz abzuholen. Dieser machte sich sogleich mit den zehn Bootsleuten auf den Weg, indem er sich von ihnen so geleiten ließ, daß zu jeder Seite fünf Mann einhergingen. Als er in den Palast eintrat, erhob sich der mächtige Kaiser, und mit ihm zu­gleich standen die ihn umgebenden Generäle, Obersten, Häuptlinge auf und gingen dem weißen Manne entgegen.

Der Kabaka, ein großer, magerer Mann mit glattem Gesicht, großen Augen und kräftigem Aussehen, mit einer schwarzen, dick­wollenen Robe und darunter mit einem weißen, von einem Gold- giirtel umschlungenen Hemde bekleidet, schüttelte mir warm und ausdrucksvoll die Hände und lud mich, indem er sich nicht ohne Anmuth verbeugte, ein, mich auf einen eisernen Schemel zu setzen. Ich wartete, bis er mir mit seinem Beispiel vorangegangen war, und dann setzten wir uns, ich und alle die Andern."

Es ist ganz natürlich, daß Stanley vergaß, wo er war. Er glaubte nicht mehr unter den Wilden Inner-Afrikas zu sein, sondern meinte sich an den Hof eines civilisirten Fürsten versetzt.

Speke und Grant hatten den Kabaka als einen ganz anderen Menschen kennen gelernt. Speke nennt ihn einen eiteln und herz­losen Mann, einen zu Massenhinrichtungen geneigten Tyrannen.