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mehrere Canoes zogen Wasser und begannen zu sinken. Da war die äußerste Kaltblütigkeit und die größte Anstrengung nöthig. Stanley nahm in sein Boot so viel Leute, als es nur tragen konnte, und fuhr schleunigst fort, um an eine Insel zu gelangen. Zwei beladene Canoes mit wackeren Ruderern folgten ihm. Als das Land erreicht war, eilten sie zurück zu den Leuten, die sich in Gefahr befanden und dem Untergänge nahe waren. Dadurch, daß die Leute unablässig thätig waren, gelang es, alle Menschen zu retten, nur 5 Canoes, 5 Flinten, eine Kiste mit Munition und 1200 Pfund Getreide gingen verloren.
Stanley fuhr an der Westküste des Sees entlang nach Norden zu mtb kam am 11. Juli an die Insel Refnge. Nordwärts von dieser Insel liegt Bumbireh, das Reich, von dem er Gefahr fürchten mußte. Während er noch darauf sann, seinen Feinden zu entrinnen, kamen sechs Waganda-Canoes, die Mtesa ausgeschickt hatte, daß sie seinen weißen Freund suchen sollten; denn Magassa war nach Uganda zurückgekehrt und hatte berichtet. Stanley sei entweder in Bumbireh ermordet worden oder im See zu Grunde gegangen. Jetzt hatte der Forscher mit den Waganda und den Eingeborenen, die sich ihm angeschlossen hatten, 470 Mann und glaubte sicher bei Bumbireh vorbeizukommen. Er steuerte auf die Insel los, fand die Küste mit 2 — 3000 Menschen besetzt, die, als er zu landen beabsichtigte, von den Anhöhen an den See hinabliefen. Die Canoes wurden so aufgestellt, daß die Mannschaft in denselben den Angreifenden gegenüberstand. Als sich die Eingeborenen nicht beruhigten, ließ Stanley in einen dichten Menschenhaufen hinein- schießen. Mehrere Menschen wurden getödtet oder verwundet. Als noch einige Salven folgten, waren Bumbireh's Bewohner in größter Verwirrung und flohen. Die Speerwerfer von Uganda wollten darauf aus Land und die fliehenden Feinde verfolgen: so

