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derselbe auf eine kurze Strecke bedeutend enger wird. Da das Gestein südlich von diesem Vorgebirge tief vom Wasser ausgespült und zerbröckelt ist, so scheint es, als ob in früherer Zeit zwei Seen gewesen sind, die sich erst später zu einem vereinigt haben.
Am äußersten Südende des Sees klagten die Eingeborenen, daß der See steige. „Noch ein Regen", sagten sie, und wir werden unsere Hütten hier abbrechen und sie neu aufbauen müssen."
„Wohin geht das Wasser des Sees?" fragte Stanley.
„Es geht nach Norden, dann scheint es aber stärker als je zu uns zurückzukommen."
„Gibt es denn aber keinen Fluß, der gegen Westen fließt?"
„Wir haben nie von einem solchen Flusse gehört", antworteten die Eingeborenen.
Auch an der Westküste, an der Stanley nach Norden zu fuhr, fand er eine Stelle, die der See gänzlich verschlungen hatte, die Liviugstone noch im Mai 1867 als eine große Wiese sah.
Nicht sollte sich Stanley auf seiner ganzen Fahrt der günstigen Witterung erfreuen; am 7. Juli tobte der Sturm auf dem See. „Unser Boot flog mit doppelt gerefftem Sturmsegel wie eine Seemöve über die wilden Wogen. Der Sturm brauste uns in die Ohren und die Gewässer zischten, indem sie mit ihren hohen, sich kräuselnden Wogenkämmen bei uns vorbeiflogen."
Am 11. Juli zündete Stanley am Gestade, um eine freiere Aussicht auf die Umgegend zu haben, etwas Gras au. „In einer Stunde war das Feuer an dem steilen Bergabhange emporge- stiegen und wüthete nun triumphirend auf dem Gipfel. In den drei folgenden Nächten sahen wir es noch ungefähr 15 Meilen nördlich von der Stelle brennen, von der es zuerst ausgegangen war." Während der dreimonatlichen Regenzeit wächst das Gras auf dem fruchtreichen Boden schnell empor, es wird dick wie Rohr

