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wissen, daß Tippo - Tib sie begleitet, dann werden sie keine Furcht haben, sondern muthig sein."
„Ich werde mir die Sache mit meinen Freunden und Verwandten besprechen. Morgen werde ich Ihnen Nachricht geben."
Am andern Abend kam Tippo-Tib und brachte sich mehrere Freunde mit, unter diesen auch einen Araber, der dem Laufe des Flusses auf einer Reise viele Meilen weit gefolgt war. Er sagte, der Strom fließe nach Norden und weiter nach Norden und immer weiter nach Norden und fließe durch Länder, die von wilden Menschen bewohnt werden, fließe auch durch das Land der Zwerge, in welchem es sehr viel Elfenbein gebe, die Zwerge aber seien sehr wild und schössen unter kreischendem und gellendem Geschrei mit vergifteten Pfeilen; große Schlangen gebe es dort, die sich mit dem Schwänze an den Baumzweigen aufhängen und den vorüberziehenden Reisenden auflauern, und Ameisen kröchen herum von ungeheuerer Größe, die wie die Wespen stechen, und die Gorillas beißen die Menschen, denen sie begegnen.
Die Araber hörten dem Bericht mit gespanntem Interesse zu. Als nichts mehr zu erzählen war, blieb Tippo mit seinem Vetter allein bei Stanley und sagte, daß er den Reisenden auf die Entfernung von sechzig Lagern für die Summe von 5000 Dollars unter folgenden Bedingungen begleiten wolle: 1. Die Reise geht von Nyangwe aus, Stanley hat die Richtung zu bestimmen. 2. Die Reise darf nicht länger als ein Vierteljahr dauern. 3. Auf zwei Marschtage folgt ein Rasttag. 4. Von dem äußersten erreichten Punkte kehrt Stanley mit Tippo zurück; nur wenn er von Westen kommenden Händlern begegnet, darf er mit diesen weiter reisen, sendet aber zwei Drittel seiner Leute mit Tippo zurück. 5. Stanley hat 140 Mann mit Mundvorrath zu versehen. 6. Verkürzt Stanley die Reise, so hat er die Summe von 5000 Dollars ohne Abzug zu zahlen.
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