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bald war die ganze Fläche davon bedeckt, das Wasser schien in Milch verwandelt. Nun hörte der König, noch in weiter Ferne, auch das Summen und Grollen des Sturmes. Das Brausen wurde stärker und stärker; jetzt rauschte es heran, und plötzlich faßte der Wind die Segel mit solcher Gewalt, daß alle zerrissen und zerfetzt in der Luft flatterten, und die Schiffe dem Sturm und den Wellen preisgegeben waren. Bald waren die Schiffe zer­streut, das eine flog hierhin, das andere dahin, keines gehorchte dem Steuer. Des Königs großes, gewaltiges Schiff hielt sich wacker gegen die Wuth der enffesselten Elemente. Auch erbebte Agib nicht, sein Herz blieb stark im Vertrauen auf Gott. Der Steuermann stand an seinem Posten, und wich und wankte nicht, und steuerte mit Kraft und Geschicklichkeit. Oft. trat Agib zu ihm, lobte ihn und sprach:Du bist ein tteuer und frommer Mann, und ich werde dein gedenken, wenn wir den Gefahren ent­ronnen sind, die uns jetzt bedrohen!" Da lächelte der wackere Seemann immer, und that mit freudigen! Herzen seine Pflicht.

Endlich, nach sieben langen Tagen, legte sich der heftige Sturm, und die Wellen des Meeres ebneten sich. Da ftcute sich das ganze Schiffsvoll, und König Agib und sein Steuermann nicht minder. Es ward Nacht, und alle überließen sich dem er­quickendsten Schlummer. Sie hatten ihn wohl verdient. Am andern Morgen ging die Sonne wieder hell und klar am Himmel auf, Agib stand mit dem Steuermann auf dem Verdeck des Schiffes, und sie schauten beide ringsum, so weit das Auge reichte. Da sah der König in der Richtung, welche das Schiff segelte, aber noch in großer Entfernung, eine dunkle und seltsam geformte Masse. Anfangs hielt er sie für eine Wolle; da sie aber immer unbeweglich blieb, machte er seinen Steuermann darauf aufmerk­sam, und fragte ihn, ob er ihm jene Erscheinung nicht erklären könne. Der Steuermann sah aufmerksam darnach hin. Plötz­lich aber wurde sein Angesicht ganz blaß, und er zitterte.O Herr!" rief er endlich, mit schmerzerfülltcr Stimme,o Herr! wir sind alle verloren, wenn es wahr ist, wie ich glaube, daß jene dunkle Masse der Magnetberg ist." Schnell ging er darauf von dem erschrockenen Könige hinweg, und rannte in seine Kajüte, um Seekarten und Instrumente zu holen. Bald kam er zurück, breitete

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