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alles Volk versank in die Tiefe des Meeres unter die Wellen. Die Balken und Bretter schwammen zerstreut auf den Wogen.

König Agib war nicht wenig erschrocken, als er dieß Schau­spiel mit ansehen mußte. Aber er blieb besonnen, als alles Volk, und auch sein wackerer Steuermann, verzagte, ergriff eine Schiffs- planke, und wurde, wie von unsichtbarer Gewalt gelenkt, an den Magnetbcrg getrieben. Er verlor die Hoffnung nicht. Als er dicht an dem Berge war, bemerkte er einen Vorsprang, welcher ganz schmal, und nur eben so groß war, daß ein Mann darauf stehen konnte. Er nahm seine Kraft und seinen Muth zusammen, ließ die Planke los, und schwang sich mit aller Kraft auf den Vor- sprung hinauf. Es gelang, und er stand fest. In dem Augen­blicke, wo sein Fuß den ehernen Berg berührte, zeigte sich seinem Blicke auch eine schnulle und steile Treppe, welche mit vieler Kunst in das Erz gehauen war, und auf den Gipfel des Berges zu füh­ren schien. Der König faßte Muth, und klimmte mit Noth und Mühe die Treppe hinauf. Der Weg war nicht ohne Gefahr, ein Fehltritt hätte ihn in das Meer zurückgestürzt, dem er eben mit genauer Noth entronnen war. Endlich langte er auf dem Gipfel an. Hier fand er einen ausnehmend schönen, nach allen Seiten offenen Tempel, von vielen Säulen gestützt. Alle waren von dem feinsten Stahle und hell polirt. Das Dach war von gediegenem Golde, und glänzte blitzend in den Strahlen der Sonne. Mitten in dem Tempel stand eine kolossale Bildsäule, ganz von Stahl. Es war ein schwer geharnischter Reiter auf stolzem Roß, mit wal­lender Mähne. Auf der Brust des Reiters war eine kleine Platte von Silber befestigt, auf welcher der König viele wunderbare und geheimnißvolle Zeichen eingegraben sah. Dem Könige waren sie ganz unverständlich, und da er sie nicht entziffern konnte, legte er sich auf den Boden, und fiel, erscköpft von seinen bestandenen Abenteuern, bald in einen fiesen und ruhigen Schlummer. Der Himmel wachte über ihn.

Während seines Schlafes hatte Agib einen wunderbaren Traum. Es erschien ihm nämlich ein ehrwürdiger Greis, mit langen weißen Locken und einem Barte, der in silbernem Glänze bis an den Gürtel hinabfiel. Sein Angesicht glänzte in heiligem Schimmer, und sein Auge leuchtete mild und freundlich.Höre