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und war schon vor Hugo zur Thür hinaus. Bald war denn auch ein hübscher Strauß gebunden, nur von jenem Fliederbusche wollte Hugo noch eine Blume herunter holen. Während er daiuit beschäftigt war, gewaltig stöhnend, denn die Blume saß für den kleinen dicken Hugo ein wenig zu hoch, bemerkte er nicht weit von der Blume, aber etwas niedriger, ein kleines, rundes, niedliches Vogelnest, aus dem so eben ein Vogel herausflog.Karl, Karl komm rasch her, ich habe ein Vogelnest gefunden," rief er voller Freude aus und vergessen war die Blume. Karl lief rasch herzu und da er einen halben Kopf größer war als Hugo, so konnte er, als er auf den Zehen stand, sehen, daß in dem Neste vier kleine, fast noch nackte Vöglein lagen, die die Schnabel weit aufsperten und piep, piep, piep schrien, denn sie meinten ihre Mutter käme geflogen und brächte ihnen einige Mücken zum ver­speisen. Weder Hugo noch Karl rührten die Jungen an, sondern, nachdem sie sie beide gesehen, traten sie etwas zurück und bemerkten nun, daß der Vogel wieder herzuflog und seine Jungen mit seinem Gefieder be­deckte. Das Beste aber bei der Sache war, daß es zwischen Karl und Hugo ein Geheimniß blieb. Kein Mensch sollte es erfahren, was im Fliederbusche Herr liches verborgen war. Und das hielten sie auch. Täglick freuten sie sich nun über die kleine Echaar, wie die­selbe immer mehr heranwuchs, Federn bekam und zu