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laufen können. Zuerst müssen die Angekommenen Hermann'« und Emma's eignes Gärtchen, das der Vater ihnen zum beliebigen Gebrauch gegeben, bewmü dern. In Emma's Gärtchen stehen Blumen aller Art, in der Mitte ein niedliches Apfelbänmchen, das im vorigen Jahre schon zwei Aepsel getragen hat. Hermann hat seinen Garten mit jungen Eichen, Buchen und Linden bepflanzt, denn er will Forstmann werden, und da muß er ja die Baninzncht kennen. Verbunden sind die beiden Gartchen durch eine aus Weiden geflochtene Hütte, die erst gestern fertig geworden ist, und heute nun, zur Feier des Pfingstsestes, und zu Ehren des Besuches eingeweiht werden soll. Es können aus den an drei Seiten angebrachten Banken gerade fünf sitzen, das heißt, wenn sie nicht größer sind, als unsere fünf kleinen Freunde. Nachdem Gustav zweimal kräftig gegähnt, fragt er Hermann, ob sie nicht einmal die Kirschbäume aufsuchen wollten. Hermann hat nichts dagegen, doch die Uebrigen finden es in der Hütte so schön, daß sie vorschlagen, bis nach dem Frühstück, das gleich eingenommen werden soll, hier zu bleiben. Gustav giebt sich, wenn auch nicht sehr gern, zufrieden. Nach dem Frühstück geht's dann wirklich in die Kirschbäume. Robert, Gustav und Hermann klettern in die drei Bäume, die Onkel Friedrich ihnen zum Plündern übergeben hat. Robert und Hermann pflücken für Anna und Emma mit; Gustav will es auch, kommt aber nicht

