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5. Me Keimkeßr.

Nach Beendigung der Wasserfahrt, wobei Gustav anstatt an's Land zu springen, in's Wasser springt und sich nasse Füße holt, werden dann die Wagen bestellt, und nach herzlichem Abschiede fährt die Thalbergsche Familie wieder heim. Ueber ihre Heimkehr ist keiner froher als der treue Ner'o, der ihnen schon von Weitem entgegenspringt. Am Abend zeigen sich verdächtige Wolken, als ob es morgen Regen geben könnte. Und so wird es auch. Der zweite Pfingsttag ist vom Morgen bis zum Abend ein Regentag, desto mehr freuen sich Alle, daß sie gestern es so prächtig trafen. Die Kinder danken den Eltern noch herzlich für die große Freude, die sie ihnen mit der gestrigen Ausfahrt gemacht, und verleben, noch immer in Erinnerung an die mannig­fachen Vergnügungen des gestrigen Tages schwelgend, dadurch weniger ungeduldig den heutigen trüben Tag, sich tröstend damit, daß ja schon morgen wieder gutes Wetter sein könne. Ob's das geworden ist, wissen wir nicht, denn wir sagen unsern Freunden nun Lebewohl und wünschen noch, daß der gute Gustav ein Wenig aufgeweckter werden möge, um für's künftige Leben tauglicher zu sein!

Berlin, Druck von W. Pormet ter, Neue Brünftraße 30 .