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2'ilü und Nhljtar ei» kleines Hündchen bekamen.

|!itti und Phylax dienten gern Von nun an Beide ihrem Herrn,

^ Bewahrten vor Schaden Tag und Nacht Alle und nahmen das Haus in Acht.

Auch mitsammen lebten sie Beide genau,

Und sehr verträglich als Mann und Frau. Wenn Phylax sprach, hatte Pitti hübsch Acht, Und wie er's verlangte, ward Alles gemacht. Der Phylax hingegen war Pitti sehr gut,

Er gab gern für sie sein Herzensblut, Beschützte sie auch zu allen Stunden.

Und wenn sich ein bissiger Hund gefunden,

Der es auf Pitti abgesehn,

Der mußte oft blutend nach Hause gehn.

Auch besorgte der Phylax noch nebenbei An Hausgeschäften so mancherlei.

Er hatte täglich seine Plag',

Bald trug er den Korb der Köchin nach,

Dann mußte er wieder apportiren Und an der Kette herumspazieren. *

Er mußte schwimmen und Schildwach' steh'».

Und selbst oft auf zwei Pfoten geh'n.

Doch quält' er sich gern vom Abend zum Morgen, Um für seine liebe Pitti zu sorgen.

Bewachte im Hofe die Enten und Hühner Und holte die Zeitung für den Diener.

Kurzum, er verrichtete viele Sachen,

Die sonst nicht grade Hunde machen,

Drum liebte ihn Alles im Hanse sehr Und seine Pitti nicht minderer.

Sie that ihm des Mittags manchen Knochen, Den sie sich abgesparet, kochen,

Und was sie ihm nur an den Augen sah,

Das brachte sie ihrem Phylax dar.

So lebten die beiden guten Hunde Wohl glücklich bis zu dieser Stunde,

Hätt' üicht ein gar sehr trüber Jammer Beschlichen ihre Herzenskammer.

Sie waren nicht neidisch auf Geld und Güter, Nein, dazu hatten sie zu sanfte Gemüther.

Auch wollten sie nichts Besseres haben,

Als eben ihres Herren Gaben,

Wie Futter nach des Herrn Belieben,

Was in der Küche übrig geblieben.

Nein, übermüthig waren sie nie,

Wie sonst wohl manches andre Bieh.

Ihr Jammer stellte sich deshalb ein,

Weil Beide waren ganz allein

Und hatten kein Junges, wie sie's vordem

Bei Nachbar Fleischers Hund geseh'n,

Was ihnen so zärtlich die Schnauze leckte Und dem Mutter Pitti den Tisch Mittags deckte,