die Kinder angenehm zu wiegen, und der kleine Mann sagte:Gute Nacht, Ihr Kleinen, bleibt hübsch brav!" und ging, tut Barte murmelnd:Nun muß ich aber erst noch schnell zu meinem Freunde Adler gehen, der kann's dem Schwertfisch sagen und dieser wieder dem Löwen, was ich zunächst im Sinne habe." Die Kinder sprachen ihr Nachtgebct und schliefen ein. Sie träumten von ihren Eltern: die hätten sie wieder gefunden. Sie träumten von der gute» Tante: die wäre wieder gesund geworden. Sie träumten von dem lieben Gebnrtshäuschen und zuletzt von der guten Fee und dem kleinen Männchen; die Fee war prachtvoll gekleidet und der Gnom zeigte ihnen, wie sie den Wunderschirm zu gebrauchen hätten. Frühzeitig mit den ersten Singvogeln wachten sie gestärkt auf, sprachen ihr Dankgcbet zu Gott, und nachdem sie noch ein Weilchen dem Gesang der gefiederten Waldbewohuer gelauscht, sagte der Knabe:

Schirm! Schirm! guter, so rot!

Hilf uns! wir sind in Not!"

Da ließ der Schirm sich leise auf die Erde herab, die Kinder stiegen aus, klappten ihren guten Schirm zusammen und wollten ihren beschwerlichen Weg weiter verfolgen. Da meinte die Kleine: Ach! wenn ich nur ein wenig Wasser hätte zum Trinken und Waschen, Hunger habe ich auch!"Ja, liebe Schwester Klärchen," sagte der Junge,so geht es mir auch, aber wo was zum Essen und Trinken hernehme»? Halt!" sagte er,unser Schirm wird schon helfen, paß mal auf:

Schirm! Schirm! guter, so rot!

Hilf uns! wir sind in Not!"

Da spannte er den Schirm aus und siehe da, es kamen aus dem großen Schirm viele kleine Schirme, gefüllt mit Kaffee, Milch, Zucker und Brötchen hervor. Alsbald frühstückten die Kleinen nach Herzens- tust, dankten dem Schirm für seine Gaben, die kleinen Schirme verschwanden wieder mit den Ueberresteu.So!" sagte der Knabe,