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stellte er unter dem Schirm aus. Die Kinder bauten, der Fee zum Danke, mit Hülfe des Gnomen aus vielen Schirmen einen hohen Turm, mit den schönsten bunt flimmernden Steinen und Muscheln geschmückt.

Wie nun der Exekutor von all' den Wunderdingen vernahm, die die Kinder mit dem alten roten Regenschirm, den er ihnen zu­geworfen, vollbracht hatten, nahm er sich vor, denselben zu stehlen, um sich auch Reichtümer aus fernen Länder» zu holen. Er hatte wohl gemerkt, daß die Eltern gar nicht sehr viel in Amerika erspart hatten, sondern daß ihr Reichtum nur dem Schirm zu ver­danken war; das kleine Mädchen sollte allein schon ein ganzes Per- mögen in echten Perlen von dem Schirm bekommen haben. Der Exekutor wohnte gerade neben Hein's Hause. Eines schönen Tages nun sah er von seinem Fenster aus, daß die ganze Familie Hein bei dem von den Kindern gebauten Turm von Schirmen im Garten fröhlich war, um denselben einzuweihen. Diesen Augenblick, der für seinen bösen Zweck so günstig war, ließ er sich nicht entgehen, und leise, wie eine Katze, schlich er sich in das Haus seiner nichts ahnenden Nachbarn, und von keinem Sterblichen bemerkt, kam er auch mit seiner Bente, dem roten Schirm, wieder heraus. Er lies lange, als säße ihm der Böse im Rücken, und der Gnome Fleiß, der sich vorher iir dem Schirm verborgen hatte und dann und wann aus demselben heraus guckte, lachte aus Herzenslust über die Angst des Diebes. Wie sich der Exekutor sicherer und weit genug von allen Menschen wähnte, ließ er von dem rasenden Laufe ab und fing nun erst an, sich seiner Beute zu erfreuen.Ja", sagte er zu sich selbst,nun wird es nicht mehr lange dauern, daß ich, wenn ich so fortfahre ...."am Galgen hänge", unterbrach ihn, seine Rede fortsetzend, eine Stimme in seiner Nähe. Erschrocken sah er sich nach allen Seiten um, konnte aber nichts entdecken und suchte sich damit zu trösten, daß er gestern und heute einen Schluck Schnaps mehr als gewöhnlich getrunken habe und sein Blut dadurch auf­geregt sei, und vollendete seinen angefangenen Satzam Ziele