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Schiff!" Er war vor Schrecken ganz außer sich, weil er so einfältig war, zu glauben, es könne kein anderes Fahrzeug als das unseres Patrons sein, der uns nachsetzte, obgleich wir viel zu entfernt waren, als daß er uns hatte einholen können. Ich sprang hurtig aus der Kajüte, erblickte das Schiff und erkannte es sogleich für ein portugiesisches, das, wie ich vermuthete, nach Guinea wollte, um Neger zu holen; als ich aber seinen Lauf näher beobachtete, ward ich bald überzeugt, daß es einen ganz andern Weg nahm und daß es sich der Küste nicht nähern würde. Ich segelte und ruderte nun zugleich aus allen Kräften ihm nach, fand aber bald, daß es unmöglich sei, es einzuholen. Obgleich ich beinahe alle Hoffnung aufgegeben hatte, so steuerte ich doch mit vollem Segel darauf los, und die Mannschaft mußte durch ihre Ferngläser mein Boot entdeckt und für ein europäisches erkannt haben, das zu einem verunglückten Schiffe gehöre, denn sie verminderte ihre Segel, uni mich zu erwarten. Ich feuerte einen Nothschuß aus meiner Flinte ab, welcher auf dem Schiffe gehört zu werden schien, denn es zog seine Segel ein, wodurch dasselbe einzuholen mir bald möglich wurde. Als ich an der Seite des Schiffes angekommen war, frug man mich auf portugiesisch, spanisch und französisch, wer ich sei, allein ich verstand keine von diesen Sprachen. Endlich fand sich ein schottischer Matrose an Bord, dem ich sagte, daß ich ein Engländer sei und aus der Sclaverei der Mauren von Salee geflüchtet wäre. Hierauf ließ man mich an Bord kommen und nahm mich mit meinem Tury sehr gütig auf.
Das Entzücken über meine Rettung war über allen Ausdruck und noch größer war meine Freude, als mir der Kapitain versprach, mich mit nach Brasilien zu nehmen. Er kaufte mir mein Boot für achtzig Goldstücke ab und bot niir sechzig für meinen jungen Sclaven -kury. Ich sagte ihm aber geradezu, daß ich dies Anerbieten sehr ungern annehme, weil es mich schmerzte, die Freiheit des guten Jungen zu verkaufen, der mir so treulich beigestanden hatte. Er billigte meine Gründe, doch fand er einen Ausweg, der uns alle drei befriedigte, er gab dem Jungen eine Berschreibung, ihn in zehn Jahren frei zu lassen, wenn er ein Christ würde. Xury nahm sie mit Freuden an, und ich überließ ihn unbedenklich an unsern Retter. Unsere Reise war sehr
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