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fort, bis ich einen Ausgang auf die Ebene, außerhalb meiner Festung, zu Stande gebracht hatte. Dieser Gang diente nicht blos als Hinterthür zu meinem Zelt und meiner Vorrathskammer, welche auf diese Weise einen Eingang und Ausgang bekam, sondern bot mir auch einen Raum zur Aufstellung meines Hausgeräths dar.
Jetzt machte ich mich an die Verfertigung der Geräthschaften, welche ich am nothwendigsten brauchte. Ich begann mit einem Stuhl und einem Tisch. Ohne diese beiden Bequemlichkeitsstücke vermochte ich der wenigen Annehmlichkeiten, die mir in diesem Leben noch vergönnt waren, nicht froh zu werden; so konnte ich z. B. ohne Tisch weder bequem schreiben, noch mit Lust essen, noch eine Menge anderer Dinge mit Leichtigkeit verrichten. Ich bediente mich dazu der kleinen Brettstücke, welche ich auf meinem Flosse herbeigeschafft hatte. Auch brachte ich längs der einen Seite meiner Grotte ein großes Gestell an, das ich mit anderthalb Fuß breiten, über einander befindlichen Fächern versah, um meine,Werkzeuge, meine Nägel, mein Eisenwerk, mit einem Wort, alle meine Geräthschaften darauf zu legen, so daß ich sie zu jedem Gebrauch sogleich bei der Hand hatte. Auch schlug ich Pflöcke in den Felsen, um meine Schießgewehre und verschiedene andere Gegenstände daran aufzuhängen. Mau hätte meine Höhle für eine Hauptniederlage aller möglichen Bedürfnisse halten können.
Die gute Ordnung, welche darin herrschte, ließ Alles, was man suchte, sogleich finden, und diese Ordnung neben dem Ueberfluß an nützlichen und zur Bequemlichkeit dienenden Sachen, gewährte mir die lebhafteste Befriedigung.
Ich war bereits über ein halbes Jahr auf der Insel, als ich die Befestigung und den innern Ausbau meiner Wohnung vollendet hatte. Da ich immer fürchtete, es möchten einmal Wilde hier landen, hatte ich außerhalb der Pallisaden noch eine Wand aus Rasen herumgeführt, so daß Niemand bemerken konnte, daß eine Wohnung dahinter sei. Ich setzte nun meine Wanderungen auf der Insel fort und machte dabei manche für mich nützliche Entdeckungen; unter andern fand ich eine Art wilder Tauben, welche in dem Felsen nisteten. Ich fing ohne'Schwierig- keit einige Junge in der Absicht, sie zu zähmen und' nahm sie mit nach Hause. Sie wurden auch wirklich ganz zahm; als sie aber groß ge-

