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eine wünschen kann, und ich hatte Ursache, Gott zu danken, daß er in einer Einöde, wo ich anfangs nichts anders als die Gefahr, Hungers zu sterben, vor mir sah, mir nicht nur keinen Mangel ließ, sondern sogar Ueberfluß und Leckerbissen schenkte. Die Herbeischaffung meiner Lebensmittel kostete mir jetzt keine große Mühe mehr. Annehmlichkeit, Ordnung und Reinlichkeit herrschten überall. Die Wohnung an der Felswand war eigentlich mein Hauptquartier, und ich nannte sie mein Schloß, meine Burg oder meine Festung. Das Zelt vor derselben diente mir zum gewöhnlichen Aufenthalt; war das Regenwetter gar zu schlimm, so zog ich mich in die Vorhalle meiner Höhle zurück, die wie ein Arsenal anzusehen war, wo alle meine Waffen nebst anderen Gerathen aufgehängt waren; daneben links im Eingänge war mein Schlafzimmer und dahinter mein großes Magazin. Alle meine Vor-
räthe und Gefäße, die sich nicht zusammen vertrugen, waren von einander abgesondert. Hier standen große irdene Töpfe, nebst fünfzehn bis zwanzig Körben, deren jeder vier bis fünf Scheffel halten mochte, worin ich meine Vorräthe an Lebensmitteln, vorzüglich an Reis und Getreide, theils ausgerieben, theils in Hülsen, theils endlich in abgeschnittenen Kornähren aufbewahrte. Rechts war meine Küche, wo sich die kleinen Borräthe und Geschirre befanden, die ich täglich brauchte, dahinter war der Keller, wo ich meinen Rum, Branntwein und andere Getränke, nebst Trauben, Orangen, Limonien und dergleichen aufhob. Das Pfahlwerk, welches den vor dem Zelte befindlichen Hofraum umschloß, unterhielt ich sorgfältig, und es war im besten Zustande. Die Bäume, die ich zehn Schritt von meinem Psahlwerk bereits in fünf oder sechs Reihen herumgepflanzt hatte, waren um diese Zeit schon

