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Blumenkörbe, Schweizermädchen und Schäflein von Zucker! Neue Kleider und Hüte, bunte Bänder und Tücher, Notenbücher und Kupferstiche und viel weibliches Arbeitsgeräth. Neue Gesellschafts­spiele und eine Laterna magica, ein glänzendes Schreibezeug, sämmtliche Bände von Campe's Reisebeschreibungen und eingebun­denes Album für Deutschlands Töchter.

Wie reichlich hatten der Eltern milde Hände die herrlichen Gaben gespendet! Wie herzlich dankten die entzückten Kinder für die große Freude! Mit welchem innigen Wohlgefallen schauten die Eltern das fröhliche Herz der geliebten Töchter! Ein schönes Bild häuslicher Glückseligkeit und zärtlicher Liebe. Als der Rausch der ersten Freude vorüber war, schlössen Alle einen Kreis um den Weih. nachtstisch und der Vater betete:

O du wundervoller Knabe,

Kind der Himmels, Segensgabe!

Wenn ich dich im Herzen habe,

Hab ich ewiglich genug.

Sehnlich will ich nach dir blicken,

4,. ' Fest an'meine Brust dich drücken,

Freundlich dir die Wohnung schmücken:

O tritt freundlich zu un» ein.

Nein, du wirst uns nicht verschmähen,

Nicht mein Hau« vorübergehen:

Wir verspüren Friedenswehen Deiner heil'gen Gegenwart.

Jnn'res, sel'ges Festgelänte Ladet uns zur Kirche heute Da als Heiland sünd'ger Leute,

Du als Tröster un» erschienst.

O daß doch der Geist der Liebe Uns mit Flammenworten schriebe - Tief ins Herz, daß unsre Triebe,

Nur in heil'ger Liebe glühten.

Es hatte unterdeß 6 Uhr geschlagen, und der Glocken Geläute verkündete den Anfang der Frühmesse. Schon war die Kirche hell