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sämmtliche auf dem Schiffe befindlichen Personen von einer Seite zur andern und wiederholen das gleichmäßig und viele Mal, um dadurch den Koloß ins Schwanken und in eine Bewegung nach vorn zu bringen. Jetzt fängt er an zu rücken, erst langsam, bald aber schneller und schneller verläßt er seine Bahn. Seine Rippen krachen, der Boden dröhnt, aber lauter noch tönt das Jubelgeschrei der ver­sammelten Menge. Durch die schnelle Reibung werden der Kiel des Schiffes und die Bohlen des Stapels in dem Grade erhitzt, daß Rauch und Flammen aufsteigen, doch beseitigen die darauf schon vor­bereiteten Arbeiter durch schnelles Begicßen mit Wasser jede mögliche Gefahr. Dessenungeachtet folgen noch nicht ganz ruhigen Blickes Bauherr und Baumeister dem weiteren Verlause. Der gewaltige Stoß beim ersten Berühren des Wassers kann es auf die Seite werfen oder sonst auf irgend eine Art in seinen Fugen nachtheilig er­schüttern, Alles ist gespannt, ob es gut ablaufen werde. Unterdeß gerät!) es in eine pfeilschnelle Bewegung und schießt endlich mit donnerndem Getöse in das Wasser, das, ringsum mit weißem Schaum bedeckt, haushoch sich aufthürmt. Es verschwindet beinahe in den riesigen Wasserbergen, taucht aber schnell wieder empor und läuft dann majestätisch in den Hafen hinaus, in dem es von den Seeleuten mit einem stürmischen Hurrah, und, ist es ein Kriegsschiff, mit Kanonensalven bewillkommnet wird. Nachdem es nun mit An­kern befestigt worden ist, gratuliren sich in üblicher Form Eigen­thümer und Baumeister, und es folgt dann ein festliches Mahl, an dem alle eingeladenen Gäste Theil nehmen und bei dem oft auch noch etwas für Die mit abfällt, die als ungebetene Gäste sich auf dem Schiffe einstellten.

Gern hätte ich selbst einem solchen Schauspiele beigewohnt, leider aber war keines der in Arbeit befindlichen Schiffe seiner Vollendung so nahe, als daß ich hätte darauf warten können.