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Der Zauber der Heiumth.
Durch des Waldes Hauch, der dein Haupt gekühlt Auf der Moosbank, wo du als Kind gespielt; Durch der Linde Flüstern, die leise weht,
Wo dein Elternhaus unter Blumen steht;
Durch den Duft der Primel sogar im Gras; Durch der Laube Dämmern: — durch Alles das Kehrt' ein Zauber in deinem Herzen ein,
Heilig und köstlich — o, warte sein!
Durch die Quelle, die mit murmelndem Ton Oft dich gesungen in Träume schon;!
Durch des Epheu's Zittern, der windbewegt Um die Rinne schwankt, und an's Fenster schlägt; Durch der Biene Lied und der Nachtigall,
Durch der Sonntagsglocken, freudigen Schall,
Und durch jeden Laut, der dich sonst beschlich, Fester und süßer umstrickt er dich.
Durch das Dä'mmerstündchen am Winterherd,
Wenn der Abend Plaudern und Lust beschert;
Durch das Mährchen, vordem der Sandmann flieht;
Durch das Abendgebet und das Abendlied;
Durch das Auge, das strahlt, und den Mund, der lacht; Durch den Handdruck und durch das „Gute Nacht!"
Durch den Kuß bei'm Scheiden und bei'm Empfang Hält dich der Zauber dein Leben lang.

