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am Ufer der Biövre hinzog, hörte man den Ruf und daS Pfeifen, mit denen die Falkonicre ihre Falken in dem Augenblick zu ermuntern pflegen, wenn sie dieselben aufsteigen lassen, um auf ihren Raub zu stoßen, und alS der Offizier den Kopf in die Höhe richtete, erblickte er auch einen Falken, der einen Sperber verfolgte und ihn, nachdem er ihn mit einem Stoß feines Schnabels getödtet hatte, in den Klauen feinem noch unsichtbaren Herrn überbrachte.
Bei diesem Anblick stampfte der Offizier zornig mit dem Fuße auf die Erde.
„Wer wagt es denn, bei Gott!" rief er laut, „in meiner Gegenwart auf solche Weise zu jagen? Keiner von den Herren unserer Armee denkt, so viel ich weiß, in diesem Augenblick daran, auf die Falkenjagd zu gehen. Wahrhaftig, ich will den kecken Wilddieb kennen lernen, der cö wagt, seinen Falken in meiner Gegenwart steigen zu lassen. Folge mir, Hauptmann Mozeliöres," fuhr er fort, indem er sich zu dem Manne im Mantel wandte.
Er warf seinem Stallmeister ungestüm die Zügel seines Pferdes zu und ging rasch auf das Gebüsch zu. Seine Wachen wollten ihm folgen, allein er winkte ihnen, zurückzubleiben und ging anfänglich so schnell, daß der Mann, den er Hauptmann Mozeltöres genannt hatte, ihm kaum zu folgen vermochte; allein im Fortschreiten schien sich sein Zorn allmählig zu legen, und als er nur noch zwanzig Schritte von dem Jäger entfernt war, sagte er ganz gutgelaunt zu Mozeliöres:
„Der junge Bursche sieht für einen Wilddieb sehr schmuck aus! Es ist irgend ein unbesonnener Milchbart und wir wollen uns -ein wenig auf seine Kosten lustig machen. Der Spaß wird mich ein wenig zerstreuen, denn Deine Erzählung von den Leiden der armen Pariser hat mir daS Herz zerrissen. Hüte Dich nur, ihm zu verrathen, wer

