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Richard blieb, als er erfuhr, der Mann, mit dem er so keck und ohne alle Umstände gesprochen hatte, sei der König Heinrich selbst, starr und unbeweglich stehen, und der Monarch war schon lange mit sammt seinem Gefolge seinen Augen entschwunden, als er noch immer die fröhlichen Neckereien des Bearncrs zu hören glaubte. Die Hand des Hauptmann Mezeliöres, die sich gewichtig aus seine Schulter legte, zog ihn aus seiner Träumerei.
„Frisch auf," mein junger Herr, sagte er, „unser Wegweiser wartet auf uns, und da Ihr nun einmal durchaus nach Paris wollt, muß ich Euch wohl zu Willen sein. Nur muß ich Euch davon benachrichtigen , daß wir durch kein Thor der Stadt unsern Einzug halten werden und daß wir vielleicht — kurz, Ihr müßt auf die Möglichkeit eines schlimmen Empfangs gefaßt sein. Doch wir wollen uns nur auf den Weg machen und ich kann Euch unterwegs von Dingen unterhalten, die Euch betreffen und sich auf Euch beziehen."
Der Falkner folgte ihm maschinenartig, ohne diese letzten Worte zu beachten, und der Reiter, den der König ihnen zugewiesen hatte, führte sie nun durch das Lager, gerade auf Paris zu, dessen Mauern und Thürme sie bald am Rande der Ebene erblickten. Der Jüngling schien aber, trotz der Aufforderung seines Begleiters, zu keiner zusammenhängenden Unterhaltung aufgelegt zu sein; er ging mit gesenktem Kopfe und niedergeschlagenen Augen gedankenvoll einher und schien eö kaum gewahr zu werden, daß er nicht allein war. Me- zeliffres, der ihn mit neugierigen und theilnchmenden Blicken beobachtete, schien dagegen mit Ungeduld darauf zu warten, daß er ihn anreden solle. Schweigend gingen sie so einige Zeit neben einander hinter ihrem Führer her, bis endlich Mezelieres, den das hartnäckige Stummbleiben seines jungen Gefährten verdroß, demselben ein Ende zu machen beschloß.
„Herrn Richard von Samt,Front," sagte er mit erkünstelter
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