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andern Diener und wiesen Richard auf den schmutzigen Boden der Gasse hin, ohne daß sie sich ihm doch zu nähern wagten, da sie in seiner Hand den Degen blitzen sahen.
Richard stieß mit seinem Fuße den Pagen in den Schmutz zu Boden, in dem dieser ihm besohlen hatte, niederzuknieen. Diese Kraft- äußerung entlockte dem Gebieter desselben ein Lächeln, das für sein Gefolge zum Wink wurde, das Mißgeschick des gottlosen Pagen mit einem lauten Gelächter zu verhöhnen.
„Still, Kanaillen!" rief Samt Front mit einer Donnerstimme, „ich muß mir wohl die Mühe geben, Eures Gleichen zu züchtigen, wenn Euer Gebieter cS nicht thut. Und Ihr, mein Herr," fuhr er fort, indem er sich zu diesem wandte, „wenn Ihr wirklich ein Edelmann seid, so werdet Ihr mich wegen der Unverschämtheit Eurer Leute höflich um Verzeihung bitten, oder mir auch, wie eö Männern von Stand geziemt, mit dem Degen in der Hand dafür Genugthuung geben."
Richard war, während er dies sagte, ein wenig auf die Seite getreten, um sich an das nächste Haus anlehnen zu können, wenn er vielleicht von dem ganzen Haufen, dem er so kühn Trotz bot, zugleich angegriffen werden sollte. Sie hatten auch ihre Degen gezogen, wagten aber nicht, sich ihrer eher zu bedienen, als bis ihr Gebieter ihnen dazu Befehl gegeben hätte. Dieser brach endlich sein Schweigen:
„Wenn ich ein Edelmann bin?" sagte er und sah Richard von oben bis unten an, „bei der heiligen Messe! Du bist ein verwegener Bursche! und wer bist Du denn selbst, elender Vogelsteller, daß Du es wagen darfst, eine der vornehmsten Magistratspcrsonen der guten Stadt Paris so auf ihrem Wege aufzuhallen und einen ihrer Leute zu schlagen? “
„Und warum erlaubt denn eine so vornehme Magistratspcrson

