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Unser Held sah sich also abermals genöthigt seine abenteuerliche Wanderung durch die Straßen von Pariö nach einem anstrengenden Tagcmarsche von Neuem zu beginnen; ihm fehlten aber jetzt der Muth und die ritterliche Zuversicht, die ihn bei seinem ersten Gange aufrecht erhalten hatte. Die Gegenwart der jungen, edlen Dame, die er vor jeder Gefahr und jeder Beschimpfung zu beschützen hatte, machte ihn furchtsam und zaghaft; die Finsterniß und die Stille, die in der Stadt herrschten, erschreckten ihn jetzt, und wenn in der Ferne irgend ein leichter, flüchtiger Schritt hörbar wurde, oder der ferne Wiederschein einer Fackel die Nähe eines jener unverschämten vor­nehmen Männer ankündete, die sich Alles glaubten erlauben zu können, erblaßte er und verdoppelte schweigend seine Schritte.

Klotilde hatte seinen Arm ergriffen, den sie bei dem kleinsten An­schein von Gefahr fest an sich drückte. Mczeliöres ging sorgsam lauschend vorauf, die Hand an den Degen gelegt, den er unter den Falten seines MönchsgcwandcS verborgen hatte. Alle drei schlichen, ohne ein Wort mit einander zu reden, wie Schatten längs der Häuser hin, denn Mczeliöres hatte ihnen das tiefste Schweigen als erste Bedingung ihrer gemeinschaftlichen Sicherheit anempfohlen.

Sie kamen so durch lauter abgelegene Straßen, bis zu der Brücke la Tournelle, ohne irgend etwas Bcrdächtigcs auf ihrem Wege an­getroffen zu haben, und erreichten endlich das finstere, menschenleere Viert«! der Stadt, welches nicht weit von dem Thor Saint - Victor, hinter dem Seminar Saint - Firmen, gelegen war.

Dieses Stadtviertel war schon damals, was es noch jetzt ist, eins der ältesten und ärmsten von Pariö, voller Trümmern und voll wüster, mit Unkraut bedeckter Plätze. Kein Mensch schien mehr in dem ganzen Bezirk desselben wach zu sein. Der Nachtwache selbst kam es nie in den Sinn, diesen Theil der Stadt zu durchstreifen, der