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nennen drückte ihren Sohn mit einer ganz unbeschreiblichen In­brunst an ihr Herz; Richard wand sich aber rasch auö ihren Armen. Vergeht nichts sagte er ernst,daß Ihr verpflichtet seid, mir den Namen dcö Mörders meines VaterS zu nennen."

Du sollst ihn erfahren, Richard; allein wenn der Elende noch bis jetzt seiner Strafe entgangen ist, so ist dies wahrscheinlich nur, weil sich noch keine Gelegenheit gefunden hat, ihn seine ehemals und jetzt begangenen Verbrechen gehörig büßen zu lassen. Vertraue Me- zeliöreS, mein Sohn; er wird uns alle an ihm zu rächen wissen."

Aber seinen Namen muß ich wissen."

Es ist der Ritter von Achon, der jetzt einer der Vicrtelsmeister der Stadt Paris ist."

Er ist auch der Urheber unserer Leiden!" sagte Klotilde.

Es ist derselbe, den ich schon tödtlich getroffen zu haben glaubte!" rief Richard.Der Haß, den ich gegen ihn empfand, war also kein blinder Haß! Gott selbst hatte ihn mir entgegen ge­führt, und gewiß werde ich eS auch keinem Anderen überlassen, mich an ihm zu rächen."

Laß uns nur von Verzeihung reden, Richard," sagte die Klaus­nerin schwermüthig.

Dieser Austritt hatte alle drei um so heftiger erschüttert, da ihre Kräfte schon durch Hunger und durch die tödtlichc Angst und Sorge der letzten Tage erschöpft waren. Sie gingen langsam dem Hause zu, wobei Richard den Falken, der ihnen für die Zukunft so nützlich zu werden versprach, sorgsam auf der Hand trug.

Dieser Vogel," sagte Monika,ist Dir wahrlich von Gott zu­gesandt und ich halte ihn für das Unterpfand der Verheißung eines künftigen beglückten Lebens. Schon jetzt verdankst Du ihm das Leben Deiner jungen Gefährtin und die erste Umarmung Deiner Mutter."