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Mittel er diese zu befriedigen gedachte, war ein Geheimniß, das nur ihm allein bekannt war.
Dieser Bericht war, mit dem zusammengenommen, waS Richard schon von Mezelieres wußte, nicht hinreichend, um ihm ein klares Bild von dem Charactcr des Mannes zu geben, der in daS Schicksal unseres Helden'so wundersam verflochten zu sein schien; vorzüglich 'vermochten sie sein Außenbleibcn nicht zu erklären.
Richards Ungeduld, nähere Nachrichten einzuziehen, war so groß, daß er seiner Mutter und Klotilde seinen Entschluß mittheilte, sich selbst nach dem Kloster der Barfüßer zu begeben, um sich vorsichtig nach seinem geheimnißvollen Beschützer zu erkundigen; die Späher des Ritters würden ihn in der Tracht, die er bei seinem Eintritt in das Haus seiner Mutter angelegt, nicht erkennen; auch werde er sich vorher in der Stadt selbst auf Kundschaft begeben und sich nach dem richten, was er erfahren werde. Sein Entschluß kam den beiden armen Frauen sehr verwegen vor, aber Richard schien von der Nothwendigkeit und der Wichtigkeit dieses Schrittes so durchdrungen zu sein, daß sie den Muth verloren, sich der Ausführung desselben länger zu widersetzen; alles, was sie von ihm erhalten konnten, war ein Aufschub von einigen Tagen, in deren Verlauf, wie sie hofften, Me- zelivrcs erscheinen werde.
Am Morgen vor dem zu diesem kühnen Unternehmen bestimmten Tage ging Richard schon früh mit seinem Falken in den Garten, da er die frühen Morgenstunden am liebsten zu seiner Jagd benutzte, weil es dann in der ganzen Gegend am einsamsten war.
Der Himmel war bewölkt und trübe, die Sonne konnte nicht durch den dichten Wolkenschleier dringen, der sie verhüllte, und die kleinen Vogel, die dem Falken zur Beute dienten, waren nicht so zahlreich als in den vorhergehenden Tagen, und Richard begann zu

