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noch zwei bis drei Jahre warten bis zu Eurer Verheirathung; wollt Ihr nun diese Zeit bei mir bleiben, so verspreche ich Euch, daß Ihr bald Euer Glück machen sollt, wenn Ihr selbst mir nur einigermaßen mit dazu behülflich sein wollt. Was nun Eure Dame betrifft, so wird sie mit Eurer alten Mutter, die Ihr so wunderbarer Weise wiedergefunden habt, so lange nach ihrem Schloß in Touraine gehen, und wenn es dem elenden Achon noch einfallen sollte, sie in dem ruhigen Genuß ihres Vermögens stören zu wollen, so werden wir dies schon zu verhindern wissen.
„Von dieser Seite ist nichts mehr zu fürchten, Sire; man hat eben die Nachricht gebracht, daß der Ritter von Achon in der Seine ertrunken ist, mit —"
„Dann wollen wir nicht weiter von ihm reden; sagt mir jetzt nur, ob Ihr mir folgen wollt? Ich will Euch dann zum Fähndrich im Regiment Navarra ernennen."
„Dankbar nehme ich dies an, Sire, und hoffe, mich Eurer Gnade würdig zu machen "
„Genug. Wird aber das junge Fräulein, die, wie man sagt, eine sehr eifrige Papistin ist, sich nicht dagegen auflehnen?"
„Sie hat nichts mehr dagegen, seitdem man ihr gesagt hat, daß Ihr gesonnen seid, katholisch werden zu wollen, sobald Ihr im Besitz des ganzen Landes seid."
„Sttll! still!" sagte der König, indem er einen Finger auf den Mund legte und unruhig um sich her blickte; davon muß man nicht so laut reden, mein Junge, denn wenn einer von den fanatischen Hugenotten, so zum Beispiel wie Mezeliereö es ist, dies hörte, so—"
„Mezelivrcs kann es nicht mehr hören, Sire," erwiderte Richard und ließ betrübt den Kopf sinken.
Er erzählte nun dem König, daß man in der Seine Mczeliöres - und Achon fest umschlungen gefunden hätte, welches zum Errathen

