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ausführte, mit Ehre, im Gegentheil aber mit Schande bedecken konnte. Er blickte im Kreise umher, die Generals Kutusow, Lwow, Besdo- rodko, der die Ruderflotille befehligende Admiral Ridas, lauter bewahrte, ruhmgekröntc Krieger ließen das Auge mit Theilnahme auf ihm ruhen.
„Ew. Ercellcnz." stammelte Fedor, als er Worte fand, „ich weiß die große Ehre, die Sie mir erweisen, zu schätzen, ich werde den Auftrag glücklich ausführen, oder nicht leben, gestatten Sie mir indeß zu bemerken, daß erfahrnere Genieoffiziere" —
„Sie solle» es sein! Sie habe ich erlesen;" fiel Suwarow mit gerunzelter Stirn ihm in'S Wort. „Gehen Sie jetzt. Sie wissen Ihren Auftrag."
Ein leichtes Kopfnicken des Generals verabschiedete den jungen Mann und dieser eilte, von sehr verschiedenartigen Empfindungen bestürmt, seiner Wohnung zu. Er kannte nur allzugut die irregulaire Bauart der türkischen Festungen, er wußte, daß, um nicht getäuscht zu werden, man das Terrain genau kennen müsse, er konnte sich sagen, daß der Sturm unfehlbar bei Nacht, vor dem ersten Morgengrauen beginnen werde. Wie leicht war im Kanipfgetümmel, im Dunkel, in einem Häuserlabyrinth ein Verirren der Angriffskolonncn möglich? Eine falsche Leitung aber konnte Hunderten von tapfern Kriegern den Tod bringen. Wie ungeheuer war die Verantwortung, die Fedor auf seine schwachen Schultern nehmen sollte! — Kaum hatte der junge Mann dieß überdacht, als er das Ehrenvolle, das in dem Auftrage lag, den Umstand, daß unter mehrern Offizieren dcS Gcnickorpö, Cnwarow gerade ihm eine so bedeutende Mission übertragen, sich zu Herzen führte, und er daö letztere hoch aufschlagen fühlte bei dem Gedanken, daß bei der bevorstehenden, gefahrvollen Unternehmung, ein berühmter General ihn als den Tüchtigsten zu der Leitung dcS Hauptschlagcö erwählt habe. — Unter Betrachtungen

