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Begleitung eines grau, aber nicht zerlumpt gekleideten , Bcrbrechcrs, quer über den Platz zurückkehren.
„Nun Mensch, nun Nr. 76! Du bist krank?" rief der Beamte mit Gravität dem Ankommenden entgegen. „Warum hast Tu dich nicht bei dem Arzte gemeldet? oder warum hast Du nicht wenigstens bei Deinem Vorgesetzten — er zeigte auf Thimotji — eine Bitte eingelegt?" •
„Verzeihe Herr!" cntgcgncte Fedor — denn dieß war jener Unglückliche. — „Ich hielt mich zu dem erster» nicht berechtigt. Ich bin nur matt, aber nicht krank; ich kann arbeiten."
„Nun, Du närrisches Ding!" rief der Beamte, sich zu Anastasien wendend. „Was fällt Dir ein? Tu hörst, daß Dein Bruder gesund ist, gesund wie ein Fisch im Wasser — das heißt nämlich, wie man es etwa in den Bergwerken von Nertschinsk verlangen kann."
„Glaube ihm nicht! Ich bitte Dich, bei der Mutter Gottes von Kasan, glaube ihm nicht!" rief Anastasia in Thränen.
„Er ist wirklich krank, er will durch angestrengte Arbeit sein Ende herbeiführen."
„Kikelkakel, Kind!" rief gutmüthig der Beamte. „DaS sind Fraurnzimmergedanken! So etwas wäre hier unerhört. Umgebracht hat sich wohl manchmal Einer — so z. B. neulich Nr. 149; der Kerl stürzte sich in den Schacht und brach den Hals — aber zu Tode gearbeitet! der Fall ist mir noch nicht vorgekommen. — Also sprich, Nr. 76 , bist Du krank oder nicht? — Bist Tu es, so sollst Du für heute von der Arbeit frei sein."
„Fedor, ich bitte Dich!" rief Anastasia mit gcfaltenen Händen.
„ Ich bin nicht krank !" entgcgnete dieser ruhig und fest.
„Abgemacht!" fiel der Beamte ein. „Du gehst mithin ruhig an Deine Schicht. Für Deine Ehrlichkeit — lache nicht, Thimotji! ich spreche selten so zu Einem , aber hier ist es mein Ernst — sollst

