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Ja, ja," sagte der erste Sprecher,er ist aber ein Herr! Wenn er auch jetzt auf Stroh liegt und kein Lappen da ist, um ihn juju* decken. Habt Ihr nie von den Heiligen in alten Zeiten gehört, die allen Reichthum ausgaben und fast nackt in der Wüste und in hohlen Bäumen lebten? Alles um der Liebe Christi willen. Ja, ja, das Aeußere macht nicht den Herrn, nicht die schönen Kleider und das viele Gelb, ha, ha, seht nur unter diesen Lumpen, seht nur die weiße, weiche Hand und hier den Ring, - den schönen Ring auf dem vierten Finger! Aber still, still, er rührt sich," rief jetzt Michael Donovan, so hieß der Sprecher.Komm, Bridget," rief er einer Frau zu,komm, halte seinen Kopf, so, - da, ein wenig Essig auf die Stirn, ich werde selbst zum Priester laufen."Wozu all der Unsinn!" sagte ein roher Arbeiter, der eben ins Zimmer trat. Laßt den Herrn sterben. Gott weiß, den kennen wir, der war einst ein Herr. Das ist ein stolzer Kopf, that wie ein Prinz, sprach nie mit uns; an dem mag auch nicht viel Gutes sein. Schickt lieber nach dem Doktor und denkt nicht an seilte Seele, über die hat er längst selbst bestimmt. Ha, das ist ein Galgenvogel!"

Was, nicht air seine Seele denken?" rief Michael ganz wüthend. Was, für Jeden giebt'S Himmel und Hölle und Dieser hier soll ohne Priester sterben? Pfui! Wie kann ein Christ sagen:Denkt nicht an seine Seele!"

Nach diesen letzten Worten stürzte Michael fort, denn der Ge­danke, daß der Sterbende ohne Reue und Buße hinübergehen sollte, war ihm unerträglich.

Die Leute standen rings um den Kranken und riethen die wider­sprechendsten Mittel an, während der Gegenstand ihrer Theilnahme fast ohne Bewußtsein war und nur hin und wieder wenige unzusam menhängende Worte murmelte.

Er war ein Mann von vielleicht fünf und sechzig Jahren mit