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Schranke standen ein paar Bücher, darunter Byrons Childe Harald. Auch lagen ein paar alte Kupferstiche, Whistregeln und ein Würfelbecher umher. ' Er übersah dies Alles mit seinem geübten Blick in einer Sekunde, denn er war an ähnliche Scenen des Elends gewöhnt Er fragte gar nichts, sondern kniete in stillem Gebete neben dem Bette, nahm dann ein Tuch und ein kleines Fläschchen aus der Tasche, mit dessen Inhalt er des Kranken Nase und Stirn rieb, ihn ausrichtete, daö Kissen zurecht rückte und ihm den Schweiß von der Stirn und den Lippen trocknete. Er that das Alles ganz sanft und bedeutete Michael reckn still zu sein. Endlich sagte er: „Wir wollen für diesen Herrn beten, er kann es nickt allein. Er wird jetzt nickt sterben, aber ich fürchte, sein Körper ist in Gefahr. Kinder, laßt »ins für unsern unglücklichen Bruder beten!"
Nach wenigen Minuten öffnete der Kranke seine Augen und starrte wild um sich. Jedenfalls war etwas Bewußtsein zurückgekehrt und er schien sprechen zu wollen, konnte aber nicht, sondern verfiel wieder in seinen vorigen Zustand. Wieder betete der gute Pfarrer und bald öffneten sich die Augen zum zweiten Male. Nun sprach der Pfarrer: „Mein lieber Freund und Bruder, wie ist Dir?"
Der Angeredete starrte thu wild an und fragte nur: „Wo bin ick? — Was ist das? — Wer seid Ihr?"
„Ich bin der Priester des lebendigen Gottes. Ick bin ge kommen -!"
„O, ick that es!" rief der Kranke krampfhaft nach Luft ringend.
„Ja, ick that es! Mein Kind, meine Tochter, meine Elisabeth! Bist Du daö? O, Du warst lange fort, niemals "
Arnett fürchtete, der Kranke möchte Dinge sprechen, die fremde Ohren nicht hören sollten, und bat Donovan, die Leute hinauszu begleiten. Dann setzte er sich wieder zu dem Kranken.
„Haben Sie mir etwas zu sagen?" fragte Arnett nach einer

