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Himmel fiel auf ihn hernieder. Es war seine Tochter! — Fünfzehn Jahre war sein Filter Engel abwesend gewesen, jetzt kehrte er zurück. Ein Lächeln des Wiedererkenncns, eine innige Umarmung, und er barg sein Gesicht an ihre Brust und die Stimme der lange Verlorenen flüsterte in diesen Mauern: „Vater!"
Elisabeths Zeugniß allein würde vielleicht nicht ausgereicht haben, den Besitz des werthvollen Ringes bei einem Manne in so elender Lage zu rechtfertigen, aber Arnetts Bekanntschaft mit dem Gefangenen und seiner Tochter war von großem Gewichte lind machte den Richter auf Umstände aufmerksam, die es ihm immer deutlicher erscheinen ließen, daß dieser Mann wirklich einst ein Herr gewesen.
„Haben Sie, Marmaduke Barclay, noch irgend etwas zusagen?"
„Ich weiß," antwortete dieser ruhig, „daß die Umstände gegen mich sprechen und daß ich alles llnglück verdient habe, aber diese Beschuldigung ist ungerecht gegen mich erhoben. Ich bin der rechtmäßige Besitzer des Ringes. Wenn Sie cß wünschen, kann ich Ihnen die näheren Umstände angeben, unter denen — "
„Rein, Vater, nein, — ich bitte Dich, sage nichts!" rief eine klare Frauenstimme.
Der Richter fragte nach der Sprecherin und Aller Augen wandten sich auf die crröthende Elisabeth, die Alles um sich her vergaß und nur an ihren Vater dachte, dessen sprechende Aehnlichkeit mit ihr Allen ausfiel.
„Sind Sie die Tochter dieses Mannes?" fragte der Richter.
„Ja, Herr."
„Und wenn Sie die Tocbter des Gefangenen sind, warum erscheinen Sie erst jetzt hier?"

