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„Wen» das Wetter so bleibt, so werden wir unser Gehölze bald zugerichtet haben. Ick denke, dann sind wir in drei Wocken fertig/'
„Es kann fein." (Nun pfiff er wieder fort.)
„Es will aber doch nicht recht mehr mit mir gehe», Ebert! Ick bin zckon ackt und icckzig Jahre alt und Tu wirft wol ficbenzig haben."
»Tu kannst recht haben. Sieh', da geht die Sonne hinter dem Berge unter, ich kann mich nicht genug erfreuen über die Güte und Liebe unsers Gottes; ick war soeben in Gedanken darüber. Es ist auch mit uns Abend, Nachbar Stähler! der Schatten des Todes rückt uns täglick näher und wird uns erwischen, ehe wir's uns versehen. Ich muß der ewigen Gute danken, die mich nicht nur heute, sondern den ganzen Lebenstag hindurch mir vielem Beistande getragen, erhalten und versorgt hat."
„DaS kann wol fein."
„Ich erwarte auch wirklich ohne Furcht den wichtigen Augenblick, wo ick von diesem schweren, alten und starren Leibe befreit werden soll, um mit den Seele» meiner Voreltern und denen anderer heiliger Männer in einer ewigen Ruhe umgehen zu können. Da werd' ich finden: Doktor Luther, Calvinus, Oecolampadius, Bueerus und andere mehr, die mir unser seliger Pastor, Herr Winterberg, so oft gerühmt bat: von ihnen sagte er, sie wären nächst be» Aposteln die frömmsten Männer gewesen."
„Das kann möglich sein. Aber sag' mir, Ebert, hast Du die Leute, die Du da herzählst, noch gekannt?"
„Wie schwatzest Du? die sind über zweihundert Jahre todt"
„So!" '
„Dabei sind alle meine Kinder groß, sie haben schreiben und lesen gelernt, sie können ihr Brot verdienen und haben mick und meine Margarethe bald nicht mehr nöthig."
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