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immer gesagt, sie sollte» so arm oder so reich heirathen, wie sie wollten und könnten, sie sollten nur auf Fleiß und Frömmigkeit sehen Meine Margarethe hatte gar nichts und ich besaß ein Gut mit vielen Schulden. Gott hat »lieb aber durch meinen Fleiß gesegnet, ick kann jedem meiner Kinder hundert Gulden baar mitgeben."

Ich bin nickt so gleichgiltig wie Du, ich niuß wissen, was ick thue, und meine Kinder sollen heirathen, wie ict> es sürs Beste er kenne."

Ein Jeder macht die Schuhe nach seinem leisten," sagte Stilling. Run war er nahe vor seiner Hausthüre »nr> Stäbler nahm Abschied von ihm.

Margarethe Stilling halte schon ihre Töchter 511 Bette geben lassen. Ein Stück Psannenkuchen lag für Eberhard aus einem irdenen Teller in der heißen Äsche: sie hatte auch »och ein wenig Butter kau, gethan. Ein Schüsselchen mit gebrockter Milch stand aus der Bank, und sie begann bereits ju sorgen, wo ihr Mann doch so lange bleiben möchte. Indem rasselte sie Klinke an der Thüre und er trat herein. Sie nahm ihm seinen leinenen Quersack von der Schulter, deckte den Tisch und brachte ihm sein Essen.Ienrim!" sagte Mar garethe,der Wilhelm ist noch nicht hier. Es wird ihm doch kein Unglück begegnet sein! Sind auch wol Wölfe hier herum?"

Hat sich wol," sagte der Vater und lachte: denn daß war so seine Gewohnheit, er lachte oft stark, wenn er ganz allein war.

Der Schulmeister Wilhelm Stilling trat bald darauf in die Stube. Nachdem er seine Eltern mit einemguten Abend!" gegrüßt, setzte er sich aus die Bank, legte die Hand an den Backen und war tief sinnig. Er sagte lange kein Wort. Der alte Stilling stocherte - seine Zähne mit einem Messer, denn das nach Tische ju thun, war auch so seine Gewohnheit, wenn er auch schon kein Fleisch gegessen hatte. Endlich fing die Mutter an:Wilhelm, mir war so bange,