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„Noch nicht Alles."
„Wie, noch nicht Alles? das ist ja das Erste, was die Kinder lernen müssen!"
„Nein, Pastor, das ist nicht das Erste; Kinder müssen erst beten lernen, daß ihnen Gott Verstand geben möge, den Katechismus zu verstehen."
„Wie betest Du denn?"
„Ich bete: Lieber Gott! gieb mir doch Verstand, daß ich begreifen kann, was ich lese."
„Das ist recht, mein Sohn, so bete fort!"
„Ihr seid nicht mein Vater."
„Ich bin Dein geistlicher Vater."
„Nein, Gott ist mein geistlicher Vater; Ihr seid ein Mensch, ein Mensch kann kein Geist sein."
„Wie, hast Du denn keinen Geist, keine Seele?"
„Ja freilich! wie könnt Ihr nur so sonderbar fragen? Aber ich kenne meinen Vater."
„Kennst Du denn auch Gott, Deinen geistlichen Vater?"
Heinrich lächelte und antwortete: „Sollte ein Mensch Gott nicht kennen?"
„Du kannst ihn ja doch nicht sehen?"
Heinrich schwieg, holte seine Bibel und wies dem Pastor den Spruch im Briefe des Apostels Paulus an die Römer Kapitel l, Vers 19 und 20, der also heißt: „Denn daß man weiß, daß Gott sei, ist ihnen offenbar, denn Gott hat es ihnen geoffcnbaret damit, daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man cö wahrnimmt an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt, also daß sie keine Entschuldigung haben."
Nun hatte Stollbein genug. Er hieß den Knaben hinausgehen

