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daher wußte er sich gar nicht hinein zu schicken und auch nicht, waS er hierzu sagen sollte. Die Kinder ergriffen nun seine Hand; da er ihnen aber die hohle Hand hinhielt, so mußten sie dieselbe erst herumdrehen, um mit dem kleinen Munde die obere Handfläche berühren zu können. Endlich hüpften die Kinder wieder fort und waren froh, daß sie ihre Sache vollendet hatten.

Herr Hochberg und sein alter Schwiegervater waren schon vorher in die Kirche gegangen, die Frau Hochberg aber war jetzt in der Küche beschäftigt; also befand sich Stilling ganz allein in der Stube und er hatte somit Zeit und Gelegenheit genug, über die plötzliche Veränderung seiner äußeren Lage nachzudenken. Er merkte bald sehr deutlich, was es hier für ihn zu thun geben würde, und daß ihm zwei wesentliche Stücke fehlten, um Hochbergs Hauslehrer zu bleiben. Fürs Erste verstand er die bei reichen Leuten eingeführte Komplimentirkunst ganz und gar nicht; obgleich er nicht in dummer Grobheit erzogen worden war, so hatte er sich doch in seinem Leben beim Grüßen nicht gebückt, Alles war bis dahin bei ihm nur ein herzlicher Gruß und Händcdruck gewesen. Die Sprache war sein vaterländischer Dialekt, in welchem er, wenn es aufs Höchste kam, Jemanden mit dem WörtchenSie" beehren konnte, lind fürs Zweite: seine Kleider waren nicht nach der neuesten, in Hochbergs Hause regierenden Mode gefertigt, dazu auch noch, wie wir schon wissen, sehr dürftig und abgetragen; er hatte zwar bei Meister Nagel acht Gulden verdient, allein was war dieses wenige Geld bei einem so großen Mangel, zumal auch noch andere Bedürfnisse befriedigt werden mußten? Er hatte für zwei Gulden ein Paar neue Schuhe, für andere zwei Gulden einen neuen Hut und für ebenfalls zwei Gulden ein neues Hemd gekauft und nur zwei Gulden <roch hatte er demnacb in der Tasche. Alle diese Sachen aber, welche er sich von seiner geringen Sparschaft erworben hatte, waren kaum an ihm zu