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gehen, um die fertigen Waaren wegzuschaffen und alles Nöthige zu besorgen. Auch rohe Waare halte er einzukaufen und er mußte deswegen die Woche einigemal drei Stunden weit auf der Landstraße den Fuhrleuten entgegen gehen, um das rohe Eisen von ihnen in Empfang zri nehmen. Wenn er nun nach Besorgung dieser Geschäfte des Abends müde nach Hause kam, so that cö ihm recht wohl, mit Herrn Spanier traulich von allerhand Sachen sprechen zu können.
Herr Spanier war überhaupt ein sehr geschickter Landwirth und Kaufmann, so daß Stilling später oftmals zu sagen pflegte: „Herrn Spaniers Haus war meine Akademie, aus welcher ich Oekonomie, Landwirthschasl und das Kommerzienwesen aus dem Grunde zu stu- dircn Gelegenheit hatte.
So vergingen ihm denn in diesem Hause allgemach sieben ganze Jahre, in welcher langen Zeit Stilling, nach seinem eigenen Geständnisse, nicht eine einzige trübe Stunde verlebte, dagegen aber in den so eben genannten Kenntnissen tüchtig zunahm, außerdem auch in der lateinischen ', französischen, griechischen und hebräischen Sprache, in der Mathematik und in dem Studium der Werke der berühmtesten deutschen Schriftsteller sieb vervollkommnete und im Umgänge mit den Menschen sich ausbildete. Seine Schüler unterrichtete er dabei in der Religion, im Lesen, Schreiben, Rechnen und in der lateinischen und französischen Sprache und freute sich über ihren großen Fleiß und ihre bedeutenden Fortschritte, sowie nicht minder über ihr gutes Betragen.
Ehe wir jedoch Stillings Leben weiter verfolgen, müssen wir noch Einiges nachholen.
t a.
Herr Spanier stammte wie Stilling aus dem Salenschen Lande und halte deshalb nach dorthin ebenfalls Geschäfte zu betreiben, zu welchen er am liebsten Stillingcn gebrauchte, weil dieser dort bekannt

