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Zuhörer und wirkte, besonders als Gustav noch in voller Nathsver- sammlung erklärte, daß er an des ermordeten Sture Stelle treten und sein Vaterland retten werde, sobald man ihm nur gewisse Hülfe und kräftige Unterstützung mit Geld und Soldaten zusagen wolle. — Der Lübecker Magistrat verpflichtete sich gern dazu und Gustav Wasa wurde nun sicher nach Schweden gebracht. Am Ende des MaimonateS >520 landete er bei Kalmar, als eben Christian vorStockholm lag, wo ihm Gustavs Ankunft bald verrathen wurde. Von allen Seiten hatte Gustav Wasa nun Verfolgung auf Verfolgung auszustehen, besonders da die Landschaften S m ä l a n d lind O st g o l h l a n d, durch welche er seinen Weg nahm, ganz von dänischen Soldaten besetzt gehalten wurden. Allein die Vorsebung führte ihn an der Hand des vaterländischen Genius glücklich durch alle Gefahren hindurch und brachte ihn nach vielen ausgestandenen Mühseligkeiten in die schwedische Provinz Dalarne und zu den Bewohnern derselben, den Dalckar- liern, einem biedern, wackern Gcbirgsvolke, welches der Sitte seiner Väter treu und daher wie diese arbeitssam, mäßig, stark, kraftvoll und ehrlich geblieben ist, stets von heißer Liebe zum Vaterlande erglühte, zum Kampfe für dasselbe immer bereit war und den Ruhm seiner ausgezeichneten Tapferkeit bis auf die jüngsten Zeiten behauptet hat. „Die Dalekarlier sind nicht nur ein kraftvoller, großer, sondern auch ein wohlgebauter, schlanker Menschenschlag, mit einer hohen, breiten Stirn, tiefen dunkelblauen Augen, einer starken Rase, hohen Backenknochen, einem scharf geschnittenen Munde und einem breiten Kinne. Nicht bloß durch ihr kraftvolles Aeußcre, sondern auch durch ihr ernstes Wesen, ihre abstechende Nationaltracht und ihren eigenen, unverständlichen Dialekt zeichnen sie sich vor allen anderen Schweden aus und bilden ohne Zweifel den merkwürdigsten, interessantesten schwedischen Volksstamm. Da sie den einfachen Sitten und Gebräuchen ihrer Vorfahren treu geblieben sind, so reden sie Jeden, er sei wer er wolle.

