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folgte er einer abermaligen Einladung nach Holland, und erhielt, durch eine besonders günstige Fügung, dort ein Amt, in welchem er viele Jahre segensreich wirkte. Er hatte es, bald nach seiner Anstellung, wagen dürfen, um die Hand der Tochter seines Wohlthäters anzuhalten, und erhielt diese. Das schöne, große Haus, das Conrad Balding bewohnte, und in welchem so mancher deutsche Landsmann gastfreundliche Begegnung fand, konnte Jeden, der die Geschichte seines BesitzerS kannte, an die Wahrheit des Spruches erinnern:Des Vaters Segen bauet den Kindern Häuser." Auch den Kindern seines treuen Pflegevaters und Oheims in Hessen hatte Herr Balding das mit reichen Zinsen wieder erstattet, was ihr Vater in seiner Armuth auf ihn gewendet hatte; sie gelangten, durch die Kraft des nämlichen Segensspruchcs, dahin, daß jedes von ihnen zur Arbeit tüchtig wurde, sein eigenes, wohlbegründetes Haus bewohnte und sein tägliches Brod in Frieden effen konnte.

13. Hans ifuscr.

Horch, Marthe, draußen pocht eS; geh, laß den Mann herein,

ES wird ein armer Pilger, der sich verirrte, fein I

Grüß Gott, du schmucker KriegerI nimm Platz an unserm Tisch;

Das Brod ist weiß und locker, der Trank ist hell und frischI"

ES ist nicht Trank, nicht Speise, wonach eS Noth mir thut,

Doch, so Ihr seid HanS Euler, so will ich Euer BlutI Wißt Ihr, vor Monden hab' ich Euch noch als Feind bedroht:

Dort hatt' ich einen Bruder, den Bruder schlugt Ihr todt.

Und als er rang am Boden, da schwur ich eS ihm gleich,

Daß ich ihn rächen wollte, früh oder spät, an Euch!"

Und hab' ich ihn erschlagen, so war'S im rechten Streit,

Und kommt Ihr, ihn zu rächen wohlan, ich bin bereit!

Doch nicht im Hause kämpf' ich, nicht zwischen Thür' und Wand;

Zm Angesichts dessen, wofür ich stritt und stand.

Den Säbel Martha, weißt du, womit ich ihn erschlug:

Und soll ich nimmer kommen: Tyrol ist groß genug!"