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sich nur mit großer Mühe zurückhalten könnte, sie zu tödtcn und ihr zartes Fleisch auf allerlei Weise zuzu­bereiten. Darum schwieg der Prinz hartnäckig, so oft ihn auch seine Mutter um sein Geheimniß bcfrggte, bis end­lich sein Vater starb, und er selber Herr und König über sein großes, mächtiges Reich ward. Da schickte er Herolde aus in das ganze Land und ließ seine Ver­mählung verkündigen aller Orten. Er selbst aber machte sich auf, um seine Gemahlin aus ihrer Verborgenheit zu ziehen, und führte sie nebst ihren Kindern, inmitten seiner Großen und Ritter, mit großer Pracht in seine Haupt­stadt ein. Nun war die Prinzessin eine Königin gewor­den, und brauchte weder für sich noch für ihre Kinder etwas Böses von ihrer Schwiegermutter zu fürchten.

Da geschah es aber einige Zeit nachher, daß der König mit seinem Nachbar, dem Kaiser Kantalabutt in Streit gerieth und ihm den Krieg ankündigte. Und als er gerüstet und gewappnet mit seinen Kriegern davon­ziehen wollte, übergab er seiner Mutter die Zügel der Regierung und bat sie sehr, seine Gemahlin und seine Kinder in ihre sorgfältigste Obhut zu nehmen. Das versprach die alte Königin, und ganz beruhigt über das Schicksal seiner Theuren zog der König fort in den Krieg.

Sobald er aber seinem Schlosse den Rücken zuge­wendet hatte, führte die alte Königin ihre Schwieger­tochter und deren Kinder hinaus in ein Schlößchen, welches tief drinnen in einem dichten Walde lag; denn hier glaubte sie recht ungestört ihre böse Lust büßen zu können. Und als sie einige Tage in dem Schlößchen zu­gebracht hatte, ließ sie ihren Küchenmeister zu sich kommen