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Würmer waren aber nicht im Stande, einen Bissen hinunter zu bringen. Denn die Angst hatte ihnen allen Hunger vertrieben. Während sie fasteten, schmauste der Menschenfresier seinen Braten, trank seinen Wein, und war sehr erfreut darüber, daß er seine guten Freunde so trefflich würde bewirthen können. In seiner Herzenslust trank er aber so viel, daß ihm der Wein endlich zu Kopfe stieg, und er zu Bette gehen mußte.
Nun hatte der Menschenfresser sieben Töchter, die mit den Buben in gleichem Alter waren. Sie schliefen schon, als diese ankamen, und das war für den kleinen Däumling und seine Brüder ein großes Glück. Denn wenn die Mädchen sie erblickt Hütten, so würden sie ihren Vater so lange gebeten haben, die Knaben zu schlachten, bis er ihnen den Willen gethan hätte. Sie waren fast noch grausamer, wie der alte Menschenfresser, und kannten keine größere Lust, als den Kindern, welche verspeist werden sollten, das warme rothe Blut auszusaugen.
Als nun die Frau des Menschenfressers die sieben Knaben in eine Kammer führte, wo sie schlafen sollten, da sah der kleine Däumling zwei große Betten stehen, und in dem einen lagen die sieben Mädchen und hatten eine Jede ein goldenes Krönchen auf dem Haupte. In das andere Bett aber mußten sich die Buben legen, und die Frau deckte sie wohl zu und befahl ihnen, sie sollten recht still und ruhig sein, damit sie die kleinen Menschenfresser nicht aufweckten. Das versprachen die Knaben, und darauf ging die Frau fort. Als nun die Buben allein waren, da beteten sie erst zum lieben

