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— Wenn es nichts als das ist, schöne Prinzessin, was Euch betrübt, so kann ich Euerm Kummer leicht ein Ende machen, sprach Prinz Haarbüschel.
— Und wie wollt Ihr dies ansangen? erwiederte die Prinzessin.
— Ich habe die Macht, werthes Fräulein, sprach Prinz Haarbüschel, daß ich die Person, welche mir am liebsten ist, mit der Gabe des Verstandes und Geistes ausstatten kann; — und da Ihr die Person seyd, so liegt es nur an Euch, soviel Geist zu haben als man nur haben kann, wenn Ihr mich nämlich zu Euerm Gemahl nehmen wollt.
Die Prinzessin wurde verwirrt und wußte nicht, was antworten.
— Ich sehe, sprach Prinz Haarbüschel, daß Euch dieser Vorschlag nicht ansteht, und es wundert mich nicht; aber ich lasse Euch ein ganzes Jahr Bedenkzeit.
Die Prinzessin besaß so wenig Geist, und zugleich ein so großes Verlangen selben zu besitzen, daß sie sich einbildete, das Ende dieses Jahres würde niemals kommen, und ging ohne weiteres Bedenken den ihr von Prinz Haarbüschel gemachten Vorschlag ein.
Sobald sie demselben versprochen, daß sie ihn in einem Jahre, aus den nämlichen Tag, zum Gemahl nehmen würde, fühlte sie sich ganz anders wie zuvor: sie sprach mit unglaublicher Leichtigkeit alles,

