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»weites Wlatt.

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Unterste Klaffe des Thierreichs.

zweiten

uf der untersten Klasse des Thierreichs unterscheiden wir sechs verschiedene Ord­nungen, nämlich: Weich - thiere, Sternwürmer, Quallenwürmer, Binnenwürmer, Po­lypen und Jnfusions- thierchen. Auf unserer Tafel findest Du verschiedene von diesen

Thieren, die manches Interessante und Merk­würdige haben, abgebildet, z. B. den Papiernau­tilus (1. Bild), die Perlenmnschel (3. Bild), den Tintenfisch (8. Bild), die Koralle (7. Bild) und verschiedene andere. Die Würmer unter­scheiden sich von allen übrigen Thierklassen da­durch, daß sie keine Rückenwirbel haben, wie z. B. die Säugethiere, die Vogel rc., und dadurch, daß ihr Körper nicht geringelt ist, wie bei den Kerb- thicren.

Erstes Bild.

Der ]Tapiernautifus.

Dieses Thier gehört zu den Weichthieren. (5s hat sechs Arme, welche mit zwei Reihen Saugnäpfen besetzt sind, mit denen es sich fest ansaugen kann. Zwei weitere Arme sind an ihren Enden wie Flößen auseinander gebreitet und dienen dem schwimmenden Thier als Segel, die anderen Arme werden als Ruder gebraucht und die Schale ist das Schiffchen. Diese Schale ist äußerst dünn und beinah durchsichtig; sie ist von weißlicher Farbe und so zerbrechlich, daß sie selten unversehrt in Sammlungen vorkommt.

Wenn dem Papiernautilus, der nirgends an die Schale festgewachsen ist, eine Gefahr droht, so zieht er sogleich Segel und Ruder ein und senkt sich, von der Fläche des Wassers, auf welcher er umherfnhr, schnell in die Tiefe. Das Thier kommt im Mittelmeer und in den ostindischen Gewässern vor. Auf unserer Abbildung ist der Nautilus im Vordergrund dargestellt, wie er zu kriechen pflegt, im Hintergründe, wie er schwimmt.