40

aber auch schwerer wird das Spiel. Sie kön- neu die Kegel in einen Kreis und in dessen Mitte den König setzen. Nun werfen sie ihre Balle so an die Wand, daß sie im Zurückprallen die Kegel treffen. Mau kann es um einen kleinen Gewinn, als Früchte ie. spielen. Wer den Kö­nig trifft, erhält noch einmal so viel, als bei einem andern Kegel. Die Entfernung der Ke­gel von der Wand, die Figur ihrer Aufstellung, die Vcrthcilung der Gewinne, hängt von den Spielern ab. Wer, wenn die Gewinner alle sind, die meisten gewonnen hat, ist König.

3 .

32- Die Belagerung.

Ein neues sehr unterhaltendes Spiel. Eine Gesellschaft muntrer Knaben wählt sich einen ebnen Platz , und bewaffnet sich mit Stöcken. In die Mitte des Spielplatzes wird ein Loch, nicht allzugroß gemacht, und die Erde um das­selbe, wie ein kleiner Wall gebaut. Dieß ist die Festung. Um dieselbe her stellen sich in ei­nem weiten Kreise (daß Einer dem Andern, rci« henm mit dem Stocke erreichen kann) sämmt­liche Knaben, und jeder macht auf seinem Platze ein ganz kleines Loch, in welchem er stets mit einem Fuße stehen, oder auch den Stock in dem­selben haben muß. Das sind die besetzten Au- ßcnwerkc oder Schanzen. Ein Knabe (ist die Gesellschaft groß, auch zwei und drei Knaben,