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7 .
König Friedrich von Schweden ward einst auf einer Reise feierlich von einer Dorfgemeinde empfangen. Ihr Anführer hatte ein Lobgedichl auf den König verfertigt und sang es mit lauter Stimme ab. Ucberrascht durch den ungewöhnlichen Empfang, hörte der Monarch sehr gnädig zu, und da er die Verse gut fand, sagte er am Schlüsse des Gesanges: Bis! (noch einmal).
Der Dichter gehorchte und der König gab ihm darauf fünfzig Dukaten.
Sich demüthig verneigend sagte der Dichter beim Empfange ebenfalls: Bis! und Friedrich fand diesen Einfall so drollig, daß er nicht nur herzlich lachte, sondern auch das Geschenk verdoppelte.
8 .
Ein Bauer halte auf einem Vichmarkte ein Pferd gekauft. Sein Nachbar fragte ihn, wie er mit seinem Kaufe zufrieden sei und setzte hinzu: mir kommt es aber etwas furchtsam vor.
„O bewahre Gott! versetzte der erstere, furchtsam ist es gar nicht, es steht nun schon drei Nachte lang allein im Stalle."
9 .
Ein Reisender ließ sich unterwegs auf einer Fahre über einen Fluß setzen. Da das Wasser sehr angeschwollen war, so fragte er einen von

