" Jetzt hätt' ich Hafer, Heu und Dach! „Wie schändlich: für so kurze Freuden „ So lang' zu leiden!" —
Das Eichhorn und seine Mutter.
C£in Eichhorn hörte schon an seiner Mutter Brust Den Hochgcschmack der Mandeln preisen.
So wie der Sommer wuchs, so wuchs mit ihm die Lust Von dieser Fürsten-Kost zu speisen.
Die Zeit erschien; die Frucht wird abgepflückt.
Der kleine Lecker beistt entzückt Die bittre Schelfe durch und stampft und grinzt und spucket: Ein Esel, rief er auS, wer diesen Quark verschlucket. Beim Pan! die Mutter hat mich nur geneckt.
Ich schenk' ihr meinen Theil an ihrem Göttcrmahle; Allein last sehn, was besser unten steckt.
Er räumt die Hülse weg und kömmt nun auf die Schaale;

