Der Luchs und der M a u l w u r f.

Aer ArguS in dem Thiergcbiet,

Der, wie die Rede geht, durch Feld und Mauer sieht. Der LuchS lag einst, auf Deute lauernd,

Als neben ihm auS seinem Loch Von ohngefähr ein Maulwurf kroch.

Ei, sprach der Luchs, das blinde Thier bedauernd, Im Rausche haben dich die Götter wol gemacht,

Da sie dir nichts zu sehen gaben;

Auch hast du Recht, dich zu vergraben,

Dein Leben ist schon Todesnachr.

Die Hunde, die du kennst, versetzt der alte Hahn.

Und als der FuchS entläuft, fragt er: Was ficht dich an? NlchtS, Bruder, spricht der Fuchs; der Streit ist abge«

than,

Allein ich zweifle noch, ob die es schon vernommen.